S p i e l o r d n u n g

 des Internetskatverbandes  (ISkV)


Die Spielordnung regelt den Spielbetrieb sämtlicher     ISkV-Veranstaltungen.

Grundsätzlich sind hierzu die entsprechenden Ausschreibungen zu beachten, die jeweils VOR der jeweiligen Veranstaltung offengelegt sein müssen.

Die Spielleitung ist berechtigt, Spieler von der Teilnahme an Veranstaltungen auszuschließen, wenn sie sich ungebührlich benehmen, oder zu erwarten steht, dass der Ablauf der Veranstaltung nachdrücklich gestört würde.

Reklamationen zum Spielablauf und zur Punkteermittlung müssen dem Vorstand per Email bekanntgegeben werden. Falls diese berechtigt sind, werden Gewinne und Punkte dementsprechend angepasst bzw. korrigiert.

Bei Beschwerden zum Spielverhalten, oder wegen Beleidigungen sind das Spielprotokoll und der Chat-Log einzureichen. Entsprechende Maßnahmen trifft das Präsidium nach Sachlage.  

Entscheidungen der Spielleitung verpflichten zum Weiterspiel!  

Die Serienlänge an Dreiertischen beträgt 36 Spiele. Die dreifache Ergebnismeldung ist Pflicht.

Die Tischeinteilung der Spielleitung ist bindend. Eventuelle Unstimmigkeiten sind SOFORT zu melden.

Der Einlader hat auf die Reihenfolge der Spieler am Tisch zu achten. Spätere Reklamationen sind nicht zulässig.

Das Einschalten der Analyse ist NICHT Pflicht!
Allerdings ist es nicht gestattet den Modus zu wechseln,
nachdem die Serie begonnen hat! (ergänzt am 30.06.2010)

Kommt es zu einer Unterbrechung, haben die Gegenspieler sofort die Spielleitung zu verständigen.

Die Mindestwartezeit bei technischen Problemen beträgt 30 Minuten.  

Ohne technische Probleme sollte eine Serie in 90 Minuten beendet sein! (ergänzt am 30.06.2010)

Eine Serie ist grundsätzlich fortzusetzen, es sei denn, der jeweilige Spielleiter gibt eine Ausnahmegenehmigung.  

Grundsätzlich ist jedes Spiel zu Ende zu spielen! (siehe auch Internationale Skatordnung § 4.3.1!)
Der Alleinspieler hat weiterhin die Möglichkeit die Karten zu zeigen, bei Null und Nullouvert dürfen auch die Gegenspieler aufgeben.
In allen anderen Fällen muss sichergestellt sein, dass dadurch keine Gewinnstufe "geschenkt" wird, ansonsten kann Betrug unterstellt werden, mit entsprechenden Sanktionen. (ergänzt am 30.06.2010)
leider notwendige Ergänzung:
Grundsätzlich ist ein Spiel mit aufdecken der Karten als ABGEKÜRZT zu betrachten, weil der Alleinspieler alle Reststiche beansprucht.
Nur der Spieler, der TATSÄCHLICH noch einen Stich macht, ist berechtigt die Spielaufgabe abzulehnen, mit den entsprechenden Folgen.
Auf keinen Fall darf ein Gegenspieler „aus Prinzip“ die Spielaufgabe ablehnen, wenn ER keinen Stich mehr bekommt!
Nach wie vor darf ein Gegenspieler NICHT aufgeben, OHNE ein aufdecken der Karten durch den Alleinspieler!
(ergänzt am 10.11.2013)

Bei fehlenden Spielen entscheidet die Spielleitung, ob mit PC (bis zu maximal 3 Spiele) oder mit Ersatzspieler (mehr als 1/3 einer Serie gespielt) weitergespielt wird, oder pro Spiel jeder Gegenspieler 26 Punkte angerechnet bekommt. 

Sind weniger als 1/3 einer Serie gespielt, kann der Tisch auch ersatzlos gestrichen werden, sofern die beiden Betroffenen damit einverstanden sind (dazu müssen mehr als 6 Spiele absolviert sein)

Spieler, die trotz Aufforderung eine abgebrochene Serie nicht fortsetzen, werden mit einem Ordnungsgeld laut Sanktionskatalog belegt, unabhängig von der Anzahl der fehlenden Spiele.

(Fristen, in welchem Zeitraum man sich beim Spielleiter melden muss, oder wie lange man Zeit bekommt zum nachspielen, oder ob ein Ersatzspieler sofort einspringen darf oder muss, z.B. im Ligaspielbetrieb, werden in den entsprechenden Ausschreibungen behandelt)  

Die Spielordnung ist durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung gültig seit 21. April 2010.

Wir wollen nicht all zu viel streng reglementieren, allerdings zeigt manchmal die Erfahrung, das es sein muss...

Skat im Internet bei www.internetskatverband.de