W a h l o r d n u n g

 des Internetskatverbandes  (ISkV)



§ 1 Aufgaben der Wahlordnung:

Nach der Satzung des ISkV sind von der Mitgliederversammlung (nachfolgend JHV genannt)
die Mitglieder des Präsidiums und die Kassenprüfer zu wählen.
Außerdem werden die Mitglieder des Verbandsgericht bestätigt.
Die Wahlordnung regelt Vorbereitung und Durchführung dieser Wahlen.


§ 2 Wahlberechtigung und Stimmrecht:

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder des ISkV, sofern sie ordnungsgemäß gemeldet sind
und ihren Beitrag für das laufende Jahr entrichtet haben.


§ 3 Wählbarkeit:

1. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Skatspielerinnen und Skatspieler,
die dem ISkV angehören und am Tag der JHV das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Das Recht, in öffentlichen Angelegenheiten zu wählen oder zu stimmen, darf ihnen nicht aberkannt sein.
2. Abwesende Skatfreunde sind wählbar, wenn ihr schriftliches Einverständnis vorliegt.
3. Abwesende Delegierte können ihr Stimmrecht nicht auf andere Personen übertragen.


§ 4 Werbung:

Die vorherige schriftliche Werbung für Kandidaten ist untersagt.


§ 5 Wahlvorbereitung:

1. Jedes Mitglied, welches an der JHV teilnehmen möchte, hat sich mit Spielernamen beim ISKV zu melden.


§ 6 Wahlleiter und Wahlhelfer:

1. Zur Durchführung der Wahlen bestimmt das Präsidium einen Wahlhelfer. Die JHV wählt für die Wahl des Präsidenten einen Wahlleiter.
2. Der Wahlleiter und der Wahlhelfer sind an die Weisungen des Versammlungsleiters gebunden.


§7 Durchführung der Wahlen:

1. Die Wahlen erfolgen offen, sofern jeweils nur ein Kandidat zur Wahl steht.
Sind mehrere Kandidaten aufgestellt oder widerspricht ein Versammlungsteilnehmer der offenen Wahl,
so ist die betreffende Wahl geheim durchzuführen.
2. Mehrere Funktionen können in einem Wahlgang besetzt werden,
wenn zu jeder Funktion nur ein Vorschlag vorliegt (Abstimmung en bloc).
3. Wird nur ein Kandidat vorgeschlagen, ist er gewählt, wenn er mehr als die Hälfte
der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten erhält.
Erreicht er diese Zahl nicht, so findet ein zweiter Wahlgang statt, für den neue Vorschläge
gemacht werden können. Wird kein neuer Vorschlag gemacht, so genügt im zweiten Wahlgang die Mehrheit
der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen als nicht abgegebene Stimmen gelten.
4. Wenn mehrere Wahlvorschläge vorhanden sind, ist der Kandidat gewählt, der mehr
als die Hälfte der anwesenden Stimmen auf sich vereinigt.
Erreicht kein Bewerber dieses Ziel, so ist ein zweiter Wahlgang zwischen den beiden Kandidaten
mit den höchsten Stimmenzahlen erforderlich, bei dem die Mehrheit der abgegebenen Stimmen genügt.
Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
5. Erhalten in einem Wahlgang zwei oder mehr Kandidaten die gleiche Stimmenzahl,
erfolgt eine Stichwahl zwischen den Kandidaten mit der gleichen Stimmenzahl.
Endet auch diese Stichwahl mit gleicher Stimmenzahl, entscheidet der Präsident.
6. Wird in einem Wahlgang über mehrere Funktionen abgestimmt, muss auf dem Stimmzettel
mindestens die Hälfte der zu wählenden Kandidaten aufgeschrieben bzw. angekreuzt werden.
Jedoch dürfen höchstens so viele Kandidaten aufgeschrieben bzw. angekreuzt werden,
wie Funktionen zu besetzen sind, andernfalls ist der Stimmzettel ungültig.


§ 8 Stimmabgabe bei geheimer Wahl:

1. Die für einen Wahlgang gedachte Stimme wird in einem vom Wahlhelfer vorbereiteten
Forum geheim abgegeben. Hierbei ist vom Wahlhelfer zu garantieren, dass nur die
Stimmberechtigten dort abstimmen können und keiner ein 2. Mal abstimmen kann.


§ 9 Stimmenzählung:

1. Unverzüglich nach Abschluss jeder Wahl hat der Wahlhelfer die Stimmen auszuzählen
und sie dem Wahlleiter mitzuteilen. Auch sollte sich der Wahlleiter selbst vom Ergebnis
überzeugen, wenn es technisch machbar ist.
2. Die Richtigkeit der Auszählung der Stimmen haben der Wahlleiter und der Versammlungsleiter
in jedem Einzelfall zu bescheinigen.
3. Nach jedem Wahlgang und der anschließenden Auszählung gibt der Versammlungsleiter das Ergebnis bekannt.
4. Die Feststellung der Ergebnisse muss im Protokoll der JHV enthalten sein.


§ 10 Einspruch und Wahlprüfung:

1. Einspruch gegen die Wahl kann nach Auszählung bzw. Bekanntgabe des Ergebnisses unmittelbar
beim Wahlleiter bzw. Versammlungsleiter geltend gemacht werden.
2. Wird festgestellt, dass bei der Wahlhandlung Unregelmäßigkeiten vorgekommen sind,
so ist der Wahlgang für ungültig zu erklären und zu wiederholen.


§ 11 Annahmeerklärung:

Ein Bewerber gilt als gewählt, wenn er die Wahl annimmt. Eine Erklärung unter Vorbehalt
gilt als Ablehnung. Eine Ablehnung kann nicht widerrufen werden.


§ 12 Verbandsgruppengericht:

1. Die fünf Mitglieder des Verbandsgruppengerichts und die beiden Stellvertreter werden
ebenfalls in einem Wahlgang gewählt.
nur im Bedarfsfall aus den angeschlossenen Clubs entsandt. Es sind die fünf Bewerber als Mitglieder gewählt, die auf sich die meisten Stimmen vereinigen. Die beiden Kandidaten, die danach die meisten Stimmen erhalten haben, werden die Stellvertreter.
2. Den Vorsitzenden des Verbandsgruppengerichts wählt das Gremium aus seiner Mitte.
Die Wahlen sind geheim, sofern es beantragt wird, und in geeigneter Weise durchzuführen.
Gewählt ist, wer die Stimmenmehrheit auf sich vereinigt.
Das Protokoll, das das Wahlergebnis enthält, ist dem Präsidium zuzusenden
.


§ 13 Rechnungsprüfer:

Jedes Jahr wird ein Rechnungsprüfer neu gewählt. Kein Rechnungsprüfer darf länger als 2 Jahre im Amt sein.
Trotzdem wird er für jeweils 3 Jahre gewählt. Der jeweils 3. ist dann der Ersatz, falls jemand ausfällt.


§ 14 Wahlunterlagen:

Protokolle, aus denen die entsprechenden Wahlergebnisse hervorgehen, sind mindestens 2 Jahre lang aufzubewahren.


§ 15 Inkrafttreten

Diese Wahlordnung tritt mit Wirkung vom 21.04.2010 in Kraft. Änderungen laut JHV vom 20.02.2013

Skat im Internet bei www.internetskatverband.de